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Bosch investiert Millionen in Dresdner Halbleiterwerk

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Sachsen gewinnt als Halbleiter-Standort in Europa weiter an Bedeutung. Gut ein Jahr nach Eröffnung der neuen Chip-Fabrik im Dresdner Norden will Bosch weiter investieren. Rund 250 Millionen Euro sollen in die Erweiterung der Reinraumfläche gesteckt werden.  Auf zusätzlich 3000 Quadratmetern soll die 300 Millimeter-Produktion wachsen, teilte Bosch mit. Unter anderem wegen der weltweit steigenden Nachfrage an Mikro-Chips.

Die Mini-Bauteile werden inzwischen nicht mehr nur in Handys und Autos sondern auch in vielen Haushaltsgeräten verbaut.

Der Branchenverband Silikon Saxony geht davon aus, dass das neue Entwicklungszentrum mit 100 Beschäftigten Top-Talente aus aller Welt anziehen wird. Aktuell arbeiten im Dresdner Norden 350 Menschen  n aus 20 Ländern. Langfristig sollen 700 Arbeitsplätze entstehen.

 Bosch hatte in Dresden 2021 seine bis dato größte Einzelinvestition realisiert. In das Werk floss rund eine Milliarde Euro. Im Juni 2021 war Einweihnung.