Bombardier und TU Dresden kooperieren weiter: Neue Forschungsprojekte
Die Technische Universität Dresden und der Fahrzeughersteller Bombardier wollen weiter zu Innovationen auf der Schiene forschen. Eine entsprechende Kooperation wurde am Donnerstagmittag in der Staatskanzlei, im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bombardier-Deutschland-Chef Michael Fohrer unterzeichnet. Für die ersten beiden Projekte ist ein Startkapital von 500.000 Euro eingeplant.
Ein Projekt befasst sich mit der Verringerung von Innengeräuschen in Straßenbahnen. Mit Hilfe von Modellbaukästen soll die Übertragung von Schallwellen auf den Fahrgastraum untersucht werden. So sollen Straßenbahnen von vornherein leiser produziert werden können.
Im zweiten Projekt sollen unter anderem der Fahrkomfort und die Zuverlässigkeit verbessert werden. Dazu werden zum Beispiel Lichtsensoren in die Fahrerhäuser der Straßenbahnen eingebaut. Sie vermessen die Umgebung. Die Forscher wollen damit Engpässen und Problemen auf den Grund gehen. Geplant ist, in den kommenden Jahren in Dresden breitere Straßenbahnen auf die Schiene zu bringen.
Michael Fohrer (Bombardier) betonte dabei: „Dies ist nur ein Rahmenvertrag. Im Laufe der Kooperation werden wir auch weitere Projekte der TU Dresden fördern. Finanziell gibt es da erst mal kein Limit.“
Die Kooperation ist auf fünf Jahre festgesetzt. An Der TU Dresden entstehen dadurch zwei neue Doktorandenstellen. Bereits seit 2007 kooperieren die TU Dresden und der internationale Fahrzeugbauer Bombardier Transportation.