++ EIL ++

Blaues Wunder statt „Graues Wunder“: Sanierung startet

Zuletzt aktualisiert:

Das Blaue Wunder in Dresden wird auf der Loschwitzer Elbseite für die kommenden fast fünf Jahre zur Großbaustelle. Um das Wahrzeichen zu erhalten, müssen unter anderem der Korrosionsschutz erneuert und viele Stahlteile instand gesetzt werden.

Die Stadt investiert dafür insgesamt 37,8 Millionen Euro. Ein Großteil der Baukosten wird vom Freistaat Sachsen übernommen. Baubürgermeister Stephan Kühn zeigte sich erleichtert, dass es jetzt losgeht: „Wir sichern dieses Denkmal der Ingenieurskunst für die Zukunft, damit es die Stadtteile Loschwitz und Blasewitz noch lange verbindet.“.

Verkehr bleibt weitgehend unbeeinträchtigt

Trotz der umfangreichen Arbeiten soll der Verkehr auf der Brücke weitgehend fließen. Ähnlich wie bei früheren Sanierungen wird der Autoverkehr in die Mitte der Brücke verlegt. Radfahrer, Busse und Autos können das Bauwerk weiterhin wie gewohnt nutzen. Für Fußgänger gibt es einen gesicherten Weg auf der flussabgewandten Seite. Die Arbeiten starten Ende des Jahres. Um die Umwelt zu schützen, wird die Brücke abschnittsweise eingerüstet und eingehaust.

Die Sanierung auf der Blasewitzer Seite soll dann ab 2026 parallel dazu beginnen, um die gesamte Bauzeit zu verkürzen. Durch die Sanierung soll das Blaue Wunder für die nächsten 30 Jahre sicher sein.