Blasewitz und Loschwitz feiern 100 Jahre Eingemeindung

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Vor 100 Jahren wurden Blasewitz und Loschwitz nach Dresden eingemeindet. Das runde Jubiläum wird am Samstag an beiden Flussufern groß gefeiert. Vereine, Tanzschulen und Gewerbetreibende haben ein buntes Programm organisiert. Daneben bieten Infostände Einblick in die Geschichte. Damals, 1921 sahen viele die Zwangseingemeindungen kritisch. Diese Skepsis verschwand aber allmählich. Heute sind Blasewitz und Loschwitz zwei der schönsten Stadtteile in Dresden.

„Wir wollen an diesem Tag eine Entwicklung feiern, die wir rückblickend durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnen können“, so Stadtbezirksamtsleiter Christian Barth. Von beiden Elbufern aus können die Festgäste per Floßfahrt auf der Elbe symbolisch die Stadtteilgrenze überwinden. Die Anlegestellen in Loschwitz und Blasewitz werden nach Bedarf bedient. Und gegen 16 Uhr gibt es eine „überelb’sche“ Premiere: die Posaunenchöre von Loschwitz und Blasewitz spielen gemeinsam - jeder auf seiner Elbseite.

Ab 14 Uhr startet auf dem alten Loschwitzer Dorfplatz (Friedrich-Wieck-Straße) rund um die „Senfbüchse“ (Josef-Herrmann-Denkmal) das Senfbüchsenfest. Bis 18 Uhr präsentieren sich hier ansässige Vereine, Handwerker und Gewerbetreibende. Darüber hinaus werden auf drei großen Postern nahe der Senfbüchse die Eingemeindungen der Stadtteile Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch dargestellt. Auf der zentralen Bühne am Elbufer in Blasewitz direkt am Blauen Wunder erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein buntes Familien-Festprogramm, das Blasewitzer Vereine, Initiativen und Originale vorstellt und die Vielfalt des kulturellen Lebens im Stadtteil zeigt.