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Bilanz nach Batteriespeicher-Brand in Bautzen: 5 Mio Liter Löschwasser verbraucht

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Der Einsatz zur Bekämpfung des Batteriespeicher-Brandes vergangene Woche in Bautzen hat rund 100.000 Euro gekostet, so die Einschätzung der Feuerwehr. Rund fünf Millionen Liter Wasser wurden zur Kühlung und zum Löschen der Akkus verbraucht.  

Die Kosten wird voraussichtlich die öffentliche Hand übernehmen.  „Eine Ausnahme kann bestehen, wenn der Betreiber oder Eigentümer den Brand vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat. Ob dies der Fall ist, muss im Nachgang geprüft werden, beispielsweise anhand der Baugenehmigung, der Einhaltung vorgeschriebener Wartungen oder weiterer rechtlicher Vorgaben“, sagte uns der Büroleiter des Oberbürgermeisters, André Wucht. Die Polizei geht von einem  technischen Defekt aus und nicht von Brandstiftung.  Sie hat die Ermittlungen abgeschlossen. 

Der in der vergangenen Woche in Brand geratene Batteriespeicher war in einem Wohn- und Gewerbegebiet (Mischgebiet) aufgestellt.  Er durfte dort betrieben werden. Die Baugenehmigung dafür wurde im Juni 2015 erteilt und die Anlage im Mai 2018 abgenommen.  Die Verwaltung habe sich im bestehenden rechtlichen Rahmen bewegt, so Wucht. Allerdings habe der Brand die mögliche Brisanz solcher Anlagen stärker in das Bewusstsein gerufen. Das gelte es bei künftigen Genehmigungen noch intensiver zu beachten.