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Bewährung für Geständnis: Verbotenes Rennen in Bischofswerda

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Er hatte sich ein Rennen mit der Polizei geliefert – durch Bischofswerda – und einen Unfall gebaut. Heute wurde dem Mann aus Meißen in Bautzen der Prozess gemacht.  Der 44-Jährige kam noch einmal glimpflich davon: ein Jahr und elf Monate auf Bewährung.   Richter, Staatsanwältin und Verteidiger hatten sich zuvor in einem sogenannten Rechtsgespräch darauf geeinigt, dass der Angeklagte nicht ins Gefängnis muss, wenn er gesteht.

Der gelernte Steinmetz war mit seinem Audi A 6 wieder einmal ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Einstecken hatte er nur  einen gefälschten bulgarischen Führerschein. Eine Polizeistreife wollte ihn nachts in Bischofswerda kontrollieren. Aber er ignorierte Blaulicht und Stoppzeichen, gab Gas, raste über Altmarkt und Kirchstraße, weiter in Richtung Bautzen. In Wölkau krachte er gegen eine Ampel, setzte zurück und stieß mit seinem Audi  gegen den Streifenwagen, rannte anschließend weg.

Das war im Mai 2021, noch bevor er damals in Meißen und Bautzen zu Bewährungsstrafen verurteilt wurde. Und das war heute sein Glück: Hätte er die Tat danach begangen, wäre er mit Sicherheit ins Gefängnis gegangen.