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Betrüger versuchen 79-Jährige in Dresden-Striesen mit falschem Verfahren reinzulegen

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Aufmerksame Bankmitarbeiter haben in Dresden-Striesen verhindert, dass eine Seniorin durch Unbekannte um ihr Erspartes gebracht wird.Die 79-Jährige hatte am Dienstagnachmittag ein vermeintlich amtliches Schreiben aus der Türkei erhalten. Gegen die Frau läge ein Haftbefehl wegen eines dort geführten Verfahrens vor. Der Seniorin werden Geldwäsche, Verbindungen zu Terrororganen und Verbreitung von pornografischem Material vorgeworfen. Um dem Verfahren zu entgehen, stand im Schreiben eine Kaution in Höhe von 12.500 Euro. Dafür müsse sie nur einen vermeintlichen Polizisten vom BKA anrufen.Die Dresdnerin wählte die Nummer. Der angebliche Polizist leitete Sie zu einer vermeintlichen Staatsanwältin weiter. Die forderte umgehend Geld von der Seniorin - insgesamt rund 3.000 Euro. Anschließend ging die 79-Jährige zur Bank. Die Mitarbeiter wurden stutzig, vermuteten Betrug und verständigten die Polizei. Die Kripo hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei rät:Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag!Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte zu Ihren finanziellen Verhältnissen!Übergeben Sie fremden Personen niemals Geld!Ziehen Sie bei Zweifeln eine Vertrauensperson hinzu und verständigen Sie die Polizei!