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Betriebskosten in Dresden steigen um über zehn Prozent

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Der Dresdner Mieterverein und der Mieterbund haben am Donnerstag den neuen Betriebskostenspiegel veröffentlicht. Sie haben dazu die Betriebskostenabrechnungen von tausenden Haushalten aus dem Jahr 2016 ausgewertet.

Demnach werden in Dresden durchschnittlich 2,52 Euro pro Quadratmeter im Monat fällig. Da sind über zehn Prozent mehr, im Vergleich zur letzten Auswertung. Im Betriebskostenspiegel mit den Daten aus dem Jahr 2014 waren es durchschnittlich 2,27 Euro. Zu den Betriebskosten zählen zum Beispiel Heizung, Hauswart, Wasser, Grundsteuer oder Müllbeseitigung. Wer deutlich mehr im Monat zahlt, sollte seine Betriebskostenabrechnung von Experten prüfen lassen, denn viele Abrechnungen sind falsch.

Den größten Anteil an den Betriebskosten haben die Heizkosten. Mit richtigem Lüften und programmierbaren Thermostaten kann man bei diesem Punkt am meisten einsparen.

Die  Daten  beziehen  sich  laut Mieterbund auf mehr als 11 Millionen Quadratmeter  Mietwohnungsfläche,  so dass eine umfassende und repräsentative Aussage zur Durchschnittshöhe von Betriebskosten in Deutschland möglich ist. Konkrete Daten zur Zahl der Datensätze aus Dresden konnte der Mieterbund auf Rückfrage nicht nennen.

Hier geht es zum Betriebskostenspiegel für Dresden
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