- Corona geht auch beim Dresdner Zoo nicht spurlos vorbei.
Besuchereinbruch beim Zoo - dennoch Hoffnung
Der Dresdner Zoo hat auch 2021 mit großen Einbrüchen bei den Besuchszahlen zu kämpfen gehabt. Grund sind die anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Beispielsweise musste der Zoo rund um Pfingsten und Ostern geschlossen bleiben.
Zum Jahresende wurden knapp 600.000 Gäste im Zoo begrüßt, sagte uns Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Bei einem normalen Jahr sind es sonst um die 900.000 Besucher. Dennoch zeigte sich Ukena optimistisch. Man sei mit einem „blauen Auge davongekommen“. Zudem hätten die Tiere die Ruhe und Schließzeit durchaus etwas genießen können. „Jammern gehört bei uns nicht zum Geschäft. Natürlich war das ein unebenes Jahr für uns“, so der Zoodirektor. Doch durch finanzielle Unterstützung der Stadt und des Freistaates sei man bislang finanziell gut durch die Krise gekommen. Man hoffe nun auf ein gesundes, fröhliches und vor allem auch normales 2022.
Auch derzeit gibt es Einschränkungen. So erfolgt der Zutritt unter der 3G-Regelung, die Tierhäuser müssen aktuell geschlossen bleiben. Dafür gibt es jedoch einen reduzierten Eintrittspreis. Nähere Informationen auf zoo-dresden.de.
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Nachwuchshoffnung im Zoo
Die Hoffnung auf Nachwuchs im Zoo ist groß. Besonders bei den Elefanten soll der Elefantenbulle Tonga die Erwartungen erfüllen. Zoodirektor Ukena verriet, dass dieser die Elefantendamen auch deckt. Schon seit Jahren wird versucht, dass der Zoo ein kleines Elefantenkalb erhält.
Seit November ist zudem das Koalaweibchen Sydney im Zoo Duisburg auf Hochzeitsreise. Sydney soll den Dresdnern schon bald ein Jungtier im Beutel präsentieren.


