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Besuch Kretschmers in Frankenberg von Protest begleitet

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Ministerpräsident Michael Kretschmer ist bei einem Besuch am Dienstag in Frankenberg von Gegnern der Coronapolitik und Impfgegnern beleidigt und ausgebuht worden. Er war auf Einladung des Bürgermeisters Thomas Firmenich in der Stadt. Anlass war eine Gesprächsrunde mit Stadträten zum Tag der Sachsen im Spätsommer in Frankenberg.

Vor der Stadthalle, wo das Gespräch stattfand, versammelten sich in der Spitze laut Polizei 200 Menschen, 111 Polizisten seien in die Maßnahmen eingebunden gewesen.

Die als rechtsextrem eingestufte Kleinstpartei „Freie Sachsen“ hatte zum Protest mobilisiert. Auch der Erzgebirger NPD-Kreisrat Stefan Hartung war vor Ort. Kretschmer suchte vergeblich das Gespräch. Die Gesprächsrunde der Stadträte mit dem Ministerpräsidenten als auch seine An- und Abreise verliefen jedoch störungsfrei.

Am Mittwoch steht die Finanzierung des Sachsentags in Frankenberg im Stadtrat zur Abstimmung.