Bergwacht macht sich fit für die Saison
Das schöne Wetter hat am Wochenende wieder viele Ausflügler in die Sächsische Schweiz gelockt. Auch für zahlreiche Kameraden der Bergwacht ging es ins Gebirge - allerdings zum Training. Sie bereiteten sich auf die kommende Saison vor.
Die Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) trainierte für den Ernstfall im Rosengarten im Bielatal. Geprobt wurde zum Beispiel, einen Verletzten aus einem schwer zugänglichen Gelände zu bergen. Er wurde mittels Schleifkorbtrage und Seile gesichert und nach unten transportiert.
Aber auch andere Rettungstechniken standen auf dem Plan. So wurden aufwendige Szenarien, wie die Rettung verunfallter Kletterer von Kletterfelsen bis hin zur sehr aufwändigen Felsspaltenrettung nachgestellt. Das alles so realistisch wie möglich. Unser Reporter war mit vor Ort und hielt das Geschehen auf Bildern fest.
Zwei Tage lang wurde intensiv geübt. Mehr als 30 Mitglieder der Bergwacht aus Dresden, aber auch aus Klingenthal, Sebnitz und Pirna machten mit.
Keine Übung: Echter Einsatz in Pfaffendorf
Während der Trainings war die Bergwacht auch zu einem "echten" Einsatz gefordert.
Am Samstagmittag eilten sie zu einer Gartenlaube in Pfaffendorf. Dort hatte eine Frau medizinische Probleme. Es bestand der Verdachts eines Schlaganfalles. Schnelles Handeln war angesagt!
Die Laube befand sich in einem unwegsamen Gelände. Daher wurde die Patientin mittels einer Schleifkorbtrage zum Bergwachtfahrzeug transportiert. Von dort aus ging es weiter an den Rettungshubschrauber Christoph 38. Dieser brachte die Frau in ein Krankenhaus.