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Beichte auf dem Autositz - Beichtmobil macht Halt in Dresden

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Das Beicht­mobil des katho­li­schen Hilfs­werks „Kirche in Not“ hat in der Dresdner Innen­stadt Halt gemacht. Wer möchte, konnte am Montag gewis­ser­maßen auf dem Autositz eine Beichte ablegen. Manche Passanten gingen auch erst mehrmals an dem Beicht­mobil vorbei. „Und nehmen dann Anlauf.“ Hubka will nach eigenen Worten gerade vor Ostern den Menschen einen Denkan­stoß geben. „Wenn uns das gelingt, haben wir schon viel erreicht: einen Moment des Innehal­tens.“In dem zum Beicht­mobil umgebauten Campingbus tourt der Pater durch Städte und Gemeinden, ist bei kirch­li­chen Großver­an­stal­tungen und Stadt­festen im Einsatz. Seit 2004 ist Hubka in ganz Deutsch­land unter­wegs, seit 2013 mit einem neuen und modernen Beicht­mobil. Als nächste Stationen stehen Augsburg und eine Wallfahrts­kirche bei Heidel­berg auf dem Fahrplan.  Pater Hubka schätzt, dass bisher rund 1000 Menschen in seinem Beicht­mobil Platz genommen haben. In Dresden gab es zunächst wenig Andrang. „Einzelne Gespräche haben wir geführt“, so Hubka. Das katho­li­sche Hilfs­werk „Kirche in Not“ ist in mehr als 140 Ländern unter­wegs.(dpa/sn)