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Baustart für Großgefängnis in Zwickau verzögert sich

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Die Bauar­beiten für das Großge­fängnis auf dem ehema­ligen RAW-Gelände im Stadt­teil Marien­thal können frühs­tens im ersten Halbjahr 2018 starten. Das teilte das Finanz­mi­nis­te­rium mit. Demnach dauert die Baufeld­frei­ma­chung bis Juli und damit länger als geplant. Eigent­lich sollte es im April losgehen. Die Inbetrieb­nahme sei für 2020 vorge­sehen. Noch vor einem Jahr war bei einem Vorort-Termin mit Sachsens Justiz­mi­nister Sebas­tian Gemkow (CDU) von Ende 2019 die Rede. Auch die Kosten sind bereits von 150 Millionen Euro auf aktuell 171,5 Millionen gestiegen. Zudem kämpft eine Bürger­initia­tive weiter gegen die Pläne. Ende April steht ein Termin vor dem Verwal­tungs­ge­richt Chemnitz an. Die Anwohner wollen damit ein Bürger­be­gehren durch­setzen, das der Zwickauer Stadtrat abgelehnt hatte. "Wir haben immer noch die Hoffnung, dass wir dieses Großpro­jekt stoppen können", sagte Sprecher Lutz Reinhold.