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Baustart am Chemnitzer Bahnbogen

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Mit einem symbolischen Rammschlag war am Freitag offizieller Baustart für die Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens. In dem Bereich wird die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren vier alte Brücken abreißen und durch Neubauten ersetzen. Das betrifft die Bauwerke an der Augustusburger Straße, an der Bernsdorfer-, der Stollberger und der Reichenhainer Straße.

Die neuen Brücken sind notwendig, um auf der Strecke künftig eine höhere Geschwindigkeit fahren zu können. Derzeit gilt dort für die Züge Tempo 60. Künftig soll auf der Strecke mit 90 km/h gefahren werden. Gleichzeitig werden die Haltepunkte "Süd" und "Mitte" barrierefrei um- und ausgebaut.

„Mit der Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens, als Teil der Sachsen-Franken-Magistrale, werden wir für Reisende eine spürbare Verbesserung erreichen. Unter anderem wird mit der Fertigstellung des Streckenumbaus die Reisezeit von Dresden nach Hof um eine Stunde auf etwa zweieinhalb Stunden verkürzt.“, freut sich Konzernbevollmächtigter Martin Walden.

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich vier Jahre dauern werden, kommt es auch zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr. Straßen müssen gesperrt werden, auch Bus- und Bahnverbindungen sind betroffen. Denn die Großbaustelle der Bahn ist mitten im Chemnitzer Stadtgebiet. Die Kosten für das Bauprojekt "Chemnitzer Bahnbogen" belaufen sich auf rund 80 Millionen Euro. Alle Infos zu dem Großprojekt der Deutschen Bahn gibt es hier.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Chemnitzer Viadukt, das über die Annaberger Straße und den Chemnitzfluss führt, ertüchtigt. Die Planung wird die Deutsche Bahn bis spätestens Ende 2019 zur Genehmigung einreichen.