Basteibrücke in Rathen nach Waldbrand wieder zugänglich

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Nach dem Waldbrand zu Wochenbeginn ist die Bastei in Rathen als Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz wieder komplett erreichbar. "Die Basteibrücke ist frei zugänglich und die Feuerwehren abgerückt", teilte Hanspeter Mayer, Sprecher der Nationalparkverwaltung am Freitag auf Anfrage mit. Regen am Donnerstag habe aber nur wenig zur Entspannung der Situation beigetragen. "Der Brandgeruch ist nach wie vor deutlich auf der Bastei zu riechen. Die Nationalparkwacht kontrolliert die Fläche nach wie vor in enger Taktung." Seit Donnerstagmittag habe man aber keine Glutnester mehr feststellen müssen.

Aus Sorge vor einem Wiederaufflammen von Waldbränden hatte das Landratsamt in Pirna eine Waldsperrung für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erlassen. Demnach darf der Wald zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr nicht mehr betreten werden, am Tag ist ein Verlassen der Waldwege untersagt. Landrat Michael Geisler (CDU) appellierte an die Vernunft, die Regeln einzuhalten und vorsichtig zu sein.

Nach dem Brand unterhalb der Bastei in Rathen sucht die Polizei noch nach Zeugen, die kurz vor Ausbruch des Feuers einen weinroten Transporter mit einem dänischen Kennzeichen gesehen haben. Er soll mit mehreren Insassen besetzt und das letzte Fahrzeug auf dem Parkplatz gewesen sein.

Das Feuer war in der Nacht zum Montag ausgebrochen und hatte sich auf einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern ausgebreitet, mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.(dpa)