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Bankräuber von Königsbrücker Straße stellt sich

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Elf Wochen nach dem Banküberfall auf die Deutsche Bank-Filiale an der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt hat sich der mutmaßliche Täter (49) selbst bei der Polizei gestellt.

Der 49-jährige Deutsche meldete sich Mittwochnachmittag auf dem Polizeirevier Dresden-Mitte. Im Gespräch mit den Beamten räumte er die Straftat ein, teilte ein Sprecher mit. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Er wurde jetzt einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ am Donnerstagnachmittag Haftbefehl. Der Tatverdächtige sitzt nun in der JVA am Hammerweg in Untersuchungshaft.

Wie ein Polizeisprecher erläuterte, habe der Mann zwei Motive angegeben, sich zu melden: da es Videoaufnahmen gab, sei der Verfolgungsdruck hoch gewesen. Zudem habe der Mann die Beute, einen niedrigen fünstelligen Betrag, inzwischen aufgebracht. Der wohnungslose Mann habe daraufhin aufgegeben und sich gemeldet.

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen den Mann aus Niedersachsen wegen räuberischer Erpressung. Am 18.10.2018 hatte er eine Bankfiliale an der Königsbrücker Straße betreten, Angestellte mit einer Spielzeugpistole bedroht und Bargeld gefordert. Anschließend flüchtete er mit mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand.