- Direkt gegenüber vom Hörsaalzentrum hat die neue Mensa nach jahrelanger Schließung wieder ihre Türen geöffnet.
Neue Mensa nach jahrelanger Pause wieder geöffnet
Jahrelang war sie geschlossen und wurde saniert - am Mittwoch hat die Neue Mensa der TU Dresden endlich wieder ihre Türen geöffnet.
Hunderte Studenten und Mitarbeiter der TU Dresden strömten zur Eröffnung in das denkmalgeschützte Gebäude an der Bergstraße, vor einigen Essensausgaben bildeten sich meterlange Schlangen.
Der Kernbetrieb der Mensa läuft wieder im großen Essensaal mit rund 700 Plätzen. Bis zu 5.000 Mahlzeiten kann die neue Küche täglich ausgeben. „Das Angebot reicht von typischem Mensa Essen bis hin zu Döner und vegetarischen und veganen Alternativen. Jeden Tag erwartete de Gäste etwas Anderes“, erklärt der Geschäftsführer vom Studentenwerk Michael Rollberg. Daneben gibt es eine Cafeteria, eine Kaffeebar und eine Bierstube.
In die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes hat der Freistaat 51 Millionen Euro investiert.
Die Neue Mensa wurde zwischen 1975 und 1981 errichtet und ist geprägt durch ihre zweigeschossige Bauweise, die kreuzungsfreie Erschließung sowie die markante U-förmige Anordnung der Speisesäle. Im Jahr 2008 wurde das Gebäude aufgrund seiner baugeschichtlichen und künstlerischen Bedeutung in das Sächsische Denkmalverzeichnis aufgenommen.
Nach fast 30 Jahren ununterbrochenen Mensa- und Veranstaltungsbetriebs machte der bauliche Zustand eine grundlegende Sanierung erforderlich. Bis diese begann, vergingen aber noch ein paar Jahre. 2014 wurde die Mensa geschlossen, nachdem gravierende Mängel aufgetaucht waren. 2015 wurde das Gebäude als Unterkunft für Asylbewerber genutzt. Danach begannen Rückbauarbeiten und erst 2020 erfolgte der offizielle Start der Sanierung.
