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  • Die Pusteblumen auf der Prager Straße. Foto: Rocco Reichel

Baden in Springbrunnen der Stadt nicht erlaubt

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Auch wenn die Temperaturen dazu verlocken: In den Springbrunnen in Dresden darf nicht gebadet werden. Darauf hat die Stadt hingewiesen.

Zum Beispiel auf der Prager Straße sind immer wieder mal Leute zu sehen, die durch die Brunnen hüpfen. Doch das ist wirklich gefährlich, denn dort können Glasscherben drin liegen. Außerdem gibt es scharfe Kanten an Düsen oder Scheinwerfern. Die Qualität des Wassers muss außerdem nicht so überwacht werden, wie in öffentlichen Bädern. Also besser die Füße nicht reinhalten.

Hier finden Sie die Hinweise der Stadt:

Springbrunnen sind keine Bade- und Planschbecken

Springbrunnen und Wasserspiele sind keine Bade- und Planschbecken. Dafür sind weder die hygienischen noch die baulichen Voraussetzungen gegeben. Die Brunnen haben im Stadtbild eine rein gestalterische Funktion, eine Überwachung der Wasserqualität wie in öffentlichen Bädern gefordert, erfolgt nicht.

In den Wasserbecken der Springbrunnen besteht eine große Verletzungsgefahr durch die wassertechnischen Einbauteile wie Überlaufkanten aus Stahl, Düsen und Scheinwerfer. Auch künstlerisch gestaltete Einbauteile, wie die Pusteblumen auf der Prager Straße oder am Albert-Wolf-Platz, können bei missbräuchlicher Nutzung zu Verletzungen führen. Hinzu kommen Verletzungsgefahren durch Glasscherben und anderen Unrat, welcher in den Wasserbecken liegen kann.