• Die Springbrunnen auf der Prager Straße dienen nicht als Badespaß.

  • Das Baden in Brunnen kann gefährlich, so die Stadt.

Abkühlen gefährlich: Badeverbot für Dresdner Brunnen

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Trotz der hohen Temperaturen sollten sich die Dresdner auf gar keinen Fall in Springbrunnen abkühlen. Denn das sei nicht nur gefährlich, sondern ist auch verboten. Darauf weist die Stadt ausdrücklich hin.

Die Wasserqualität sei deutlich schlechter als im Schwimmbad, die Keimbelastung kann sogar krank machen. Denn das Brunnenwasser wird in der Regel nur umgewälzt, also nicht oder nur kaum gefiltert. Das gilt auch für sogenannte Wasserspiele mit Bodenspringstrahlen auf der Hauptstraße, am Schlesischen Platz und an der Centrum-Galerie.

Außerdem besteht eine hohe Verletzungsgefahr, vor allem wegen Überlaufkanten aus Stahl, Düsen und Scheinwerfer. Durch den rutschigen Boden ist die Gefahr von Stürzen ebenfalls groß. Wer den Sprung ins kühle Nass sucht, sollte die Bäder oder Wasserspielplätze nutzen, bei denen die Kinder nach Herzenslust spielen können.

Erfrischen kann man sich auch an den Trinkbrunnen in der Stadt, wo man seine Trinkflasche kostenlos auffüllen kann. Einen Überblick, wo das möglich ist, gibt es im Themenstadtplan unter stadtplan.dresden.de oder unter www.dresden.de/baden.

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