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Autoverkehr versinkt im Schneechaos

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Sturm­tief „Axel“ hat auch am Donnerstag für viele Staus in Sachsen gesorgt. LKW stellten sich quer oder landeten im Graben. Es gab viele Unfälle mit Blech­schäden – auch in den Innen­städten von Zwickau, Chemnitz oder Dresden. Immer wieder kam es zu Glätte­staus auf Autobahnen und Bundes­straßen.

Beson­ders schlimm war es auf den Autobahnen rund um das Dreieck Nossen. Teilweise reihten sich die Fahrzeuge Stoßstange an Stoßstange auf bis zu 20 Kilome­tern Länge.

Auf der A14 in Richung Nossen hat es in der Nacht zu Donnerstag einen schweren LKW-Unfall gegeben. Nach ersten Erkennt­nissen wollte der 47-jährige Laster­fahrer in Höhe Grimma einen PKW überholen. Dabei geriet er ins Schleu­dern und stieß mit dem PKW zusammen. Der LKW-Fahrer wurde dabei schwer verletzt. In sich verkeilt blieb der LKW quer auf der Fahrbahn stehen, ein anderer Laster­fahrer sah dies zu spät und fuhr in den querste­henden LKW hinein. Die Bergung der LKW gestal­tete sich schwierig.

Starker Schnee­fall hat auch den Verkehr auf der A 4 am Burkauer Berg wieder zum Erliegen gebracht. LKW kamen nicht mehr voran, blieben stehen, stellten sich quer. Die Polizei sperrte die Richtungs­fahr­bahn Dresden zwischen Burkau und Ohorn, um Unfälle zu vermeiden. Erst gegen 4 Uhr war die Strecke wieder frei. Es hatte sich ein Stau gebildet, der bis zur Abfahrt Uhyst reichte. In Kamenz stieß ein Pkw mit Anhänger gegen ein Räumfahr­zeug des Winter­dienstes.