Auszeichnung bei Bundeswettbewerb für Firmen und Forscher aus Dresden und Freital
Mehrere Firmen und Forschungseinrichtungen aus Dresden und Umgebung sind beim bundesweiten Wettbewerb "Land der Ideen" vom Bund ausgezeichnet worden. Zu den Preisträgern gehört die watttron GmbH in Freital: das Start-up hat nach Angaben der Jury mit seiner neuartigen ressourcenschonenende Heiztechnologie den Verpackungsmarkt revolutioniert. Ausgezeichnet wurde auch das Dresdner Rechenzentrum Cloud & Heat, das die Abwärme seiner Rechner gleich zur Wassererwärmung nutzt. Weitere Preisträger sind Organic Electroncis Saxony, das Fraunhofer-Institut und das Helmholtz-Forschungszentrum Rossendorf.
Die Organisatoren des Wettbewerbes teilten dazu mit:
Unter dem Jahresmotto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland“ sind heute in Berlin 100 Projekte aus ganz Deutschland ausgezeichnet worden, darunter sechs aus Sachsen. Die Preisträger kreieren einen essbaren Trinkhalm wie die Wisefood GmbH, forschen in einem interdisziplinären Projekt an einem ultradünnen, auf die Haut geklebten Magnetsensor, um virtuelle und reale Objekte zu steuern, oder entwickeln elektronische Bauteile, die biologisch abbaubar sind, wie das Fraunhofer-Institut FEP.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellt heraus: „Unser Land lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und Brücken schlagen. Von Menschen, die mutig und offen sind für das Unerwartete. Und die mit ihren Ideen Zusammenhalt stiften in unserer Gesellschaft. Ich danke Ihnen für dieses Engagement für unser Land.“
Die offizielle Siegerehrung wird zur Stunde im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Radialsystem“ am Berliner Spreeufer abgehalten. Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, würdigt in einer Laudatio die 100 „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen“ 2018. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und eine große Privatbank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.