Ausstellung „Bombensicher!“ auf Schloss Weesenstein
Auf Schloss Weesenstein wird ab heute eine ganz besondere Ausstellung gezeigt. Ende des zweiten Weltkrieges diente das Schloss als Versteck für unzählige Kunstschätze. Unter dem Titel "Bombensicher!" wird ab heute sechs Monate lang die besondere Geschichte des Schlosses erzählt. "Wegen der vier Meter dicken Burgmauern aus dem 13. Jahrhundert galt das leicht zu bewachende Weesenstein als nahezu „bombensicher“, wie Mitkurator Alexander Hänel erklärt. In dem relativ stabilen Klima überstanden Gemälde wie Rembrandts „Saskia mit der roten Blume“, Poussins „Reich der Flora“ oder Tizians „Zinsgroschen“ unbeschadet das Kriegsende hinter dem weißen Stein, wie der Glimmerschiefer im Fundament genannt wird. Dazu kamen das gesamte Kupferstich-Kabinett, Meißner Porzellan, große Teile des Mathematisch-Physikalischen Salons und kostbare Handschriften der Landesbibliothek wie der Maya-Codex." (dpa)Neben Kunstschätzen aus den Kunstsammlungen und dem Kupferstichkabinett wurden auch tausende Weinflaschen im Schloss versteckt. Die Ausstellung ist noch bis Anfang Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Infos zur Ausstellung und Preisen stehen online auf www.schloss-weesenstein.de.