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Aussprache im Rathaus nach Krawallen im Leipzig Süden

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Aussprache heißt es am Dienstag im Rathaus. Der Grund: Nach den links­au­to­nomen Krawallen am Samstag hier in der Stadt schieben sich alle Verant­wort­li­chen gegen­seitig die Schuld in die Schuhe. Nun kommen Verfas­sungs­schützer Meyer- Plath, Polizei­prä­si­dent  Merbitz und Stadt­ober­haupt Jung im Rathaus zusammen, sagte Innen­mi­nister Markus Ulbig unserem Sender. Dabei solle es aber nicht um gegen­sei­tige Schuld­zu­wei­sungen gehen. Bei den linken Krawallen anläss­lich eines Rechten-Aufmar­sches im Leipziger Süden wurden am Samstag nach Polizei­an­gaben 69  Beamte verletzt. Es entstand ein Sachschaden von über 100 Tausend Euro. Diese Zahl nannte am Montag Oberbür­ger­meister Jung. Alle Schäden seien aber noch nicht erfasst, so Jung.Nach den Ausschrei­tungen wies die Stadt jegliche Kritik zurück. Die Lage sei im Vorfeld gründ­lich mit der Polizei analy­siert worden. Die Polizei­ge­werk­schaft Sachsen hat der Stadt Versagen vorge­worfen. Es sei absehbar gewesen, was am Samstag passieren würde, sagte die Vorsit­zende Cathleen Martin. Sie beklagte zudem eine schlechte Ausrüs­tung der Polizei. Helme und Schilde seien völlig veraltet, es gebe längst bessere und moder­nere Schutz­klei­dung. Bei den links­ex­tremen Krawallen waren nach Polizei­an­gaben 69 Beamte verletzt worden.