Zeitungsbericht: Ausgesetzte Schulpflicht - Grundschülern drohen Konsequenzen (Update)

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Sachsen hat im November die Schulbesuchspflicht ausgesetzt. Grundschüler, die seitdem aus Angst vor Corona zu Hause geblieben sind, könnten jetzt keine Bildungsempfehlung für das Gymnasium bekommen.

Hintergrund sind zu wenige Noten. Fehlen zu viele mündliche und schriftliche Leistungen, erhalten Viertklässler nur eine Empfehlung für die Oberschule, das hat die Leipziger Volkszeitung vom Kultusministerium erfahren. Die Bildungsempfehlungen sind in Sachsen nicht bindend.

Kritik kommt u. a. von Grünen und SPD. Schülern dürfe kein Nachteil aus der Situation entstehen. Vom Kultusministerium heißt es, dass Eltern rechtzeitig über die Aufhebung der Schulbesuchspflicht aufgeklärt wurden.   

Update 12:54 Uhr: Das Kultusministerium hat jetzt klargestellt, dass den Grundschülern, die zu Hause geblieben sind, keine Nachteile drohen. Sie würden nicht automatisch eine Empfehlung für die Oberschule erhalten. Zusätzlich weist das Ministerium darauf hin, dass eine Bildungsempfehlung nicht nur aufgrund der Noten ausgesprochen wird. Alle weiteren Infos zum Thema können Sie unter diesem Link nachlesen.