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Ausgebüxter Ara aus Dresdner Zoo - schnappt jetzt die Futterfalle zu?

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Der aus dem Dresdner Zoo ausgebüxte blaue Hyazinthara ist erneut in Strehlen gesichtet worden. Ein Hörer unseres Senders hat das Ara-Weibchen am Dienstagvormittag in einem Baum an der Hugo-Bürkner-Straße gesichtet.

Wie eine Zoosprecherin mitteilte, hat das Tier seine feste Futterstelle sehr gut angenommen. Das Tier ist inzwischen täglich in einem festen Territorium zwischen Südhöhe, Bannewitz, Strehlen und Leubnitz-Neuostra unterwegs. Der Zoo hofft, den Ara vor Wintereinbruch mit einer Falle einzufangen.

Schnappt jetzt die Futterfalle zu?

Wie Zoo-Kurator Matthias Hendel erklärt, handelt es sich um eine Konstruktion, ähnlich wie bei einer Marderfalle. Das Futter wird jeden Tag ein kleines Stück weiter in den Käfig geschoben. Bisher konnte die Falle aber noch nicht zuschnappen. Zoo-Kurator Matthias Hendel hofft, das Tier vor dem Winter einzufangen. Das Futterangebot in der Natur wird nun geringer, der Ara kommt täglich zu seiner Futterstelle mit der Falle.

Hendel bittet darum, dass die Dresdner nicht selbst Futter auslegen. Man freue sich weiter über Hinweise, nachts müsse aber nicht durchgerufen werden, sagte Hendel. Täglich gebe es 4-5 Sichtungsmeldungen. Meist sitzt der Ara in höheren Bäumen, dort sind Einfangversuche zwecklos.

Mitte September waren zwei Aras durch ein Loch in der Voiliere entflogen, eines der Tiere konnte in der Nähe des Gymnasiums Bürgerwiese mit einem Kescher eingefangen werden. Der Hyazinthara dagegen genießt weiterhin seine Freiheit und den Spätsommer in Dresden.