Augustusbrücke nach Sanierung doch nicht sofort ohne Autoverkehr
Die Augustusbrücke soll als Ausweichroute für Autos dienen, wenn die Carolabrücke saniert wird. Das hat der Stadrat am Freitagabend auf Antrag der neuen Bürgerfraktion beschlossen. Eigentlich sollte die Augustbrücke nach ihrer Sanierung im Jahr 2020 autofrei sein. Die Carolabrücke wird vermutlich ab Ende des nächsten Jahres auf Vordermann gebracht. Zuerst soll der Brückenteil von der Altstadt zur Neustadt saniert werden. Deshalb wird dann für Autos jeweils nur eine Spur zur Verfügung stehen.Hier können Sie den Zusatzantrag der Bürgerfraktion lesen:Der Beschlussvorschlag wird um folgenden Satz ergänzt:
„Der Oberbürgermeister wird beauftragt, während der Sanierungszeit der Carolabrücke die vollumfängliche Öffnung der sanierten Augustusbrücke einschließlich der bestehenden Zu- und Abfahrtswege für den motorisierten Individualverkehr sicherzustellen."
Begründung:
Die Carolabrücke ist eine der wichtigsten Elbquerungen in Dresden. Die geplanten Eingriffe in die bestehende Verkehrsführung während der Sanierungszeit können den Verkehrsfluss erheblich gefährden. Es droht der Verkehrsinfarkt. Daher ist die Augustusbrücke nach ihrer Sanierung vorübergehend vollumfänglich für den motorisierten Individualverkehr zu öffnen. Ebenfalls sind die bestehenden Zu- und Abfahrtswege (z.B. Abbiegespuren in der Großen Meißner Landstr.) mindestens in bestehendem Umfang zu erhalten und für den Verkehr freizugeben.
