Augustusbrücke für Sanierung ab dem 18. April gesperrt
Die Vorbereitungen für Sanierung der Dresdner Augustusbrücke laufen auf Hochtouren. Am Theaterplatz stehen bereits Baucontainer. Bis 2019 soll die Elbquerung grundhaft erneuert werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 23 Millionen Euro. Vor allem die Hochwasserschäden von 2002 und 2013 hatten das Bauwerk stark beschädigt. Nach der Sanierung soll die Brücke für den Autoverkehr komplett gesperrt bleiben - nur Fußgänger, Radfahrer, Straßenbahnen und der Rettungsdienst dürfen dann noch drüber fahren.Wann geht es los?Die Brücke ist ab dem 18. April für Autos und Straßenbahnen gesperrt. Fußgänger und Radfahrer werden während der gesamten Bauphase die Brücke queren. Nach der Sanierung wird die Augustusbrücke für Autos (ausgenommen Busse und Einsatzfahrzeuge) gesperrt bleiben.Gegenwärtig sind bauvorbereitende Arbeiten im Gange. So wird am Theaterplatz die Baustelle eingerichtet und das Kunstwerk „Die Woge“ zurückgebaut und eingelagert. Außerdem werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die verhindern sollen, dass sich Brutvögel im Baustellenbereich niederlassen. Fugen werden zugespachtelt, damit dort keine neuen Nester angelegt werden.Sperrung der BrückeMit Baubeginn wird die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr während der gesamten Bauzeit gesperrt. Straßenbahnen können ab Sommer 2017 für etwa 12 Monate nicht mehr über die Augustusbrücke fahren. Der Schiffsverkehr auf der Elbe wird in beiden Richtungen aufrechterhalten. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke jederzeit überqueren. Für den Neubau des Bogens 1 wird es mehrere Vollsperrungen des Terrassenufers überwiegend an Wochenenden geben. Was wird genau gemacht?Im Einzelnen sollen folgende Arbeiten ausgeführt werden: - Wiederherstellen der Funktionsfähigkeit der Bewegungsfugen, - Ersatzneubau Bogen 1 und Ersatz des Füllbetons im Bogen 7, - Instandsetzen aller Ansichtsflächen einschließlich verformter Brüstungen, - Trockenlegen der Hinterfüllbereiche, - grundhafter Ausbau aller Verkehrsanlagen einschließlich Straßenbahngleise auf der Brücke - Verengen des Einmündungsbereiches Sophienstraße/Theaterplatz durch die elbseitige Gehwegverbreitung am Schloßplatz - Instandsetzen der Treppenanlage auf der Seite des Blockhauses, - Erneuerung der elektrischen Beleuchtungsanlage sowie der Fahrleitungsanlage, - Erneuerung bzw. Änderungen an den Anlagen der Ver- und Entsorgung. Wegen der einfacheren Genehmigungsverfahren konnte das Straßen- und Tiefbauamt einige angrenzende bauliche Anlagen bereits sanieren lassen. So wurden die Treppenanlage und die Arkadenstützwand an der Neustädter Brückenrampe sowie das Pegelhaus und die Stützwand am Altstädter Brückenkopf 2016 denkmalgerecht instandgesetzt und Hochwasserschäden beseitigt.