- In Dresden gab es am Samstag eine Pro-Israel Demo und eine Pro-Palästina-Demo
Aufgeheizte Stimmung: Palästina-Demo trifft auf Israel-Kundgebung
Zwei Versammlungen auf der Prager Straße in Dresden im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt sind nach Angaben der Polizei friedlich verlaufen. Anhänger der Pro-Palästina-Bewegung hatten am Samstagnachmittag demonstriert, zeitgleich gab es eine Solidaritätskundgebung für Israel.
Die Stimmung war aufgeheizt, es kam aber zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Lagern. Die Einsatzkräfte sicherten die beiden Versammlungen ab und gewährleisteten einen Protest in Hör- und Sichtweite.
Bei der pro-palästinensischen Versammlung zeigten zwei Frauen im Alter von 24 und 28 Jahren Schilder mit strafrechtlich relevanten Inhalten. Die Einsatzbeamten griffen ein und stellten die Plakate sicher. Gegen die Deutsche sowie die Syrerin wird unter anderem wegen Volksverhetzung ermittelt.
Im Zusammenhang mit einem weiteren Plakat wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Weiterhin prüft die Polizei einen Redebeitrag der Versammlung auf strafrechtliche Relevanz und geht Hinweisen zu möglichen verbotenen Parolen nach.
Ein Sprecher hatte bereits vorab erklärte, man werde jeglichen Ausschreitungen und Hass-Parolen entschieden entgegentreten. „Wir haben auch Dolmetscher vor Ort, um sicherzustellen, dass alle Botschaften klar und korrekt verstanden werden“, erklärte der Sprecher.
Insgesamt 200 Beamte waren im Einsatz.







