• Die Forscherin Suzanne Eaton ist auf Kreta verstorben. (Foto: facebook.com/Searchingforsuzanne)

    Die Forscherin Suzanne Eaton ist auf Kreta verstorben. (Foto: facebook.com/Searchingforsuzanne)

Auf Kreta vermisste Dresdner Forscherin ist tot

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Die auf der Insel Kreta vermisste Dresdner Forscherin Suzanne Eaton ist tot. Wie mehrere griechische Medien übereinstimmend berichteten, sei die Leiche etwa zehn Kilometer von ihrem Tagungshotel entfernt in einer Höhle entdeckt worden. Sie wurde demnach in der vergangenen Nacht bei Xamoudochori geborgen. Das Max-Planck-Institut bestätigte diese Meldung. "Wir sind zutiefst schockiert und erschüttert über dieses tragische Ereignis", hieß es. Auch das Biotechnologische Zentrum der TU Dresden trauere um die 59-Jährige, die dort Professorin gewesen sei.

Eaton war bei der Tagung am vergangenen Dienstag, vermutlich bei einer Laufrunde, nachmittags verschwunden. Freunde und Angehörigen hatten daraufhin Suchaktionen mit bis zu 100 Helfern gestartet, eine Belohnung von 50.000 Euro ausgelobt und gemeinsam Drohnenbilder ausgewertet. Auch Behörden und Militär waren in dem schwer zugänglichen Gelände im Einsatz. Eaton stammte aus den USA, sie forschte seit 2001 am Dresdner Max-Planck-Institut. Sie gehörte zu den führenden Forscherinnen auf ihrem Gebiet. Eaton wurde 59 Jahre alt. Sie war Mutter von zwei Söhnen und mit dem Forscher und MPI-CBG-Institutsleiter Anthony Hyman verheiratet.