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Asylunterkunft an Fritz-Reuter-Straße schließt

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Die Stadtverwaltung Dresden kündigt den Mietvertrag der Asylunterkunft im ehemalige Tryp-Hotel an der Fritz-Reuter-Straße. Die 200 Plätze in den Übergangswohnheim werden nicht mehr benötigt.
Etwa 90 Bewohner leben dort noch, bis Juli werden sie ihn Wohnungen oder in einer er andern 15 städtischen Übergangswohnheime untergebracht. Durch die vorzeitige Schließung der Einrichtung an der Fritz-Reuter-Straße spart die Stadt eine dreiviertel Million Euro an Wachschutz- und Betreuungskosten.

Hintergrund für die Aufgabe des Übergangswohnheims an der Fritz-Reuter-Straße ist die deutlich gesunkene Anzahl erstzugewiesener Asylbewerber. Die Landesdirektion Sachsen hat der Landeshauptstadt Dresden bis zur 18. Kalenderwoche 2018 insgesamt 230 Asylsuchende zur Erstzuweisung angekündigt. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum musste die Stadt 362 zugewiesene Personen unterbringen. Anfang 2016 waren es 1.174 Asylsuchende.