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Armes Dresden: Brunnen werden eher abgedreht

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Die Landeshauptstadt muss sparen! Die Brunnensaison in Dresden wird deshalb in diesem Jahr eher beendet. 

Bereits Anfang September sollen große Wasserspiele in die Pause gehen - regulär würden sie bis Oktober sprudeln. Das Stadt bestätigte das Vorgehen auf Anfrage unserer Redaktion. Begründet wird es mit der schwierigen Haushaltslage und einem geringeren Budget für den Brunnenbetrieb. 

Und: Schon jetzt laufen die Brunnen kürzer als üblich. Statt zwischen 10 und 22 Uhr verteilt sich die tägliche Laufzeit auf die wärmste Tageszeit zwischen 15 und 17 Uhr sowie auf die Abendstunden zwischen 20 und 22 Uhr. 

Entscheidung stößt im Stadtrat auf Kritik 

Dass Dresden jetzt schon die ersten Brunnen abschalten will, sorgt im Stadtrat für jede Menge Kritik. Mit dem Nachtragshaushalt sei ausdrücklich beschlossen worden, dass die Brunnen bis Saisonende laufen, empört sich die CDU-Fraktion. 

Der Beschluss war eindeutig: Die Brunnen sollen bis Ende Oktober laufen und das bitte den ganzen Tag. Die Verwaltung könne jetzt nicht einfach erklären, dass das Saisonende bereits Anfang September ist, erklärt die CDU-Fraktion und spricht von einer Farce. Außerdem sei es ein Unding, dass die Brunnen nur vier statt 12 Stunden am Tag laufen.