Armbrustschütze von Lampertswalde in U-Haft
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Nach dem Großeinsatz in Lampertswalde schweigt der Exhäftling zu dem Vorfall der vergangenen Woche. Dabei beruft sich der 46-Jährige nach Anagen eines Polizeisprechers auf Erinnerungslücken. Inzwischen wurde Haftbefehl erlassen, der Mann liegt im Haftkrankenhaus in Leipzig, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. Der Mann hatte sich vergangenen Mittwoch nach Familienstreitigkeiten auf einem Hof verschanzt und damit 130 Polizeibeamte auf den Plan gerufen. Weil er die Beamten mit einer Armbrust bedrohte, machten die von der Schusswaffe gebrauch und verletzten den Mann schwer.