Arbeitsunfall in Pirna: Rettungshubschrauber muss kommen
Schwerer Arbeitsunfall in Pirna: bei Renovierungsarbeiten an einem Mehrfamilienhaus an der Otto-Walther-Straße ist am Mittwoch die Mitarbeiterin einer Malerfirma vier Meter in die Tiefe gestürzt.
Wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) als zuständige Arbeitsschutzbehörde auf Anfrage mitteilt, befand sich die Frau auf einem Balkon, als sie aus noch ungeklärter Ursache über die Brüstung stürzte.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich der Rettungshubschrauber Christoph 62 aus Bautzen angefordert. Dieser landete auf dem Gelände der Bundespolizei in der Rottwerndorfer Straße in Pirna. Die Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus nach Dresden geflogen.
Zur Unterstützung des Rettungsdienstes war auch die Feuerwehr der Hauptwache Pirna im Einsatz. Die Kameraden halfen unter anderem beim Transport der Patientin zum Rettungswagen. Die Abteilung Arbeitsschutz der LDS war ebenfalls vor Ort und hat umgehend die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen. Polizei und Landesdirektion Sachsen arbeiten derzeit gemeinsam an der Klärung der genauen Umstände und Ursachen des Vorfalls.