Appell an Schulabgänger: Werkbank statt Hörsaal
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Kultusministerin Brunhild Kurth legt Jugendlichen in Sachsen eine duale Ausbildung in Industrie und Handwerk nahe. Hintergrund ist der drohende Fachkräftemangel. Aktuell gehen bis zu 47 Prozent der Schulabgänger an die Hochschulen.Die Kultusministerin spricht von einem „ungesunden Verhältnis“, denn vor allem für das Handwerk sei es ein Problem, wenn alle studieren wollen. Sachsen plant deshalb mehr Werbung für die Berufs- und Studienorientierung. Bis 2020 sollen es etwa 100 Millionen Euro sein, darunter Mittel des Bundes und der EU. Vor zehn Jahren kamen auf eine Lehrstelle drei Bewerber - heute ist es einer.