Anti-Graffiti-Programm geht in die Verlängerung
Der Verkehrsverbund Oberelbe und die Deutsche Bahn setzten ihre Zusammenarbeit gegen Vandalismus und Graffiti fort. Insgesamt 65 Bahnhöfe und Haltepunkte werden daher regelmäßig von mobilen Teams auf Sauberkeit und Vandalismusschäden kontrolliert. Ziel ist es Graffiti schnellstmöglich zu beseitigen, erklärte Uwe Neumann, Leiter des Regionalbereiches Südost der DB Station&Service AG. Die mobilen Einsatztrupps sind nun an noch mehr Stationen unterwegs und sind auch mit Spezialwerkzeug im Einsatz zur ersten Schadensbeseitigung.
Allein in diesem Jahr sollen rund 210.000 Euro zur Beseitigung von Schäden und Vandalismus im VVO investiert werden, teilte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen mit. Man wollen den Fahrgästen so auch dauerhaft saubere Stationen anbieten.
Schon seit neun Jahren läuft das Projekt nun. Mit der Verlängerung des Programms kommen mindestens drei weitere Jahre dazu. Der Verkehrsverbund Oberelbe und die Deutsche Bahn weisen außerdem darauf hin, dass Sprayen kein Kavaliersdelikt ist. Tätern können bis zu zwei Jahren Haft drohen. Außerdem können Zahlungen für Schäden auch noch nach über 30 Jahren geltend gemacht werden.