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Anneli-Entführer wollte offenbar weitere Familie erpressen

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Einer der beiden mutma­ß­li­chen Anneli-Entführer wollte vor dem Verbre­chen offen­sicht­lich eine weitere Familie aus Sachsen erpressen. Ermittler seien auf entspre­chende Hinweise gestoßen, erklärte der Sprecher der Staats­an­walt­schaft Dresden, Lorenz Haase, am Freitag. Zuvor hatte das Nachrich­ten­ma­gazin „Focus“ darüber berichtet. Dem Bericht zufolge hatte es Vorbe­rei­tungen für eine Erpres­sung gegeben, aller­dings noch keine Kontakt­auf­nahme mit der ausge­suchten Familie. Weil die Tat damit juris­tisch nicht als Versuch gilt, wurde das Ermitt­lungs­ver­fahren laut Staats­an­walt­schaft einge­stellt.Die 17 Jahre alte Anneli aus Robschütz (Landkreis Meißen) war Mitte August entführt und ermordet worden. Die mutma­ß­li­chen 62 und 39 Jahre alten Täter befinden sich in Unter­su­chungs­haft - wegen gemein­schaft­li­chen Mordes und erpres­se­ri­schen Menschen­raubes mit Todes­folge.