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Anklage wegen Anschlägen in Meißen erhoben

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Die Dresdner Staats­an­walt­schaft hat nach den Anschlägen auf eine geplante Asylun­ter­kunft in Meißen Anklage gegen zwei Männer erhoben. Sie haben einge­räumt, im Sommer vergan­genen Jahres in dem Haus Feuer gelegt und bei einem zweiten Anschlag die Wasser­hähne geöffnet zu haben, teilte die Staats­an­walt­schaft mit. Sie handelten aus auslän­der­feind­li­chen Motiven, sagte Oberstaats­an­walt Lorenz Haase. Das Landge­richt Dresden entscheidet nun über die Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens. An dem Haus in der Rauhen­tal­straße war ein Schaden von über 200.000 Euro entstanden. Die 38 und 41 Jahre alten Männer aus Meißen sitzen seit Anfang Dezember bereits in Untersuchungshaft. Ihnen wird schwere Brandstiftung und Sachbeschädigung zur Last gelegt. Auf Brandstiftung stehen ein bis zehn Jahre Gefängnis.