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Anklage gegen drei Mitglieder von Freier Kameradschaft Dresden erhoben

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Die General­staats­an­walt­schaft Dresden hat nun drei Mitglieder der rechts­ex­tremen Freien Kamerad­schaft Dresden angeklagt. Ein Sprecher der Behörde bestä­tigte auf Anfrage einen entsprechenden SZ-Bericht. Demnach wird den Männern u.a. Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zwei Männer sind vor der Staatsschutzkammer des Landgerichtes angeklagt, ein 30-Jähriger muss sich bereits ab Donnerstag am Dresdner Amtsgericht vor dem Schöffengericht verantworten.Weitere sechs Mitglieder der Neona­zi­gruppe sitzen ebenfalls in Unter­su­chungs­haft, sagte Sprecher Wolfgang Klein. Diese Verfahren werden beschleu­nigt bearbeitet. Nach sechs Monaten in Unter­su­chungs­haft stehe eine Haftprü­fung an. Die Anklage sei in diesen Fällen noch nicht fertig. Damit sitzen weiter neun Beschul­digte in Unter­su­chungs­haft, die Haftbe­fehle gegen zwei weitere Beschul­digte seien außer Vollzug gesetzt worden, sagte Klein. Die Freie Kamerad­schaft Dresden soll u.a. als "Kleine Bürger­wehr" Ausländer beim Dresdner Stadt­fest am Königs­ufer attackiert haben. Auch an Krawallen am ehema­ligen Praktiker in Heidenau und an Anschlägen zusammen mit der Terror­gruppe Freital soll die Dresdner Kamerad­schaft betei­ligt gewesen sein. Gegen 15 Beschul­digte ermit­telt die General­staats­an­walt­schaft, im November gab es eine größere Razzia bei Mitgliedern der FKD. Die Dresdner Ermittler sind auch mit der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe im Austausch. Nach unseren Informationen sollen die Ermittlungen aber weiter in Sachsen geführt werden. Die Bundesanwaltschaft hatte die Ermittlungen gegen die "Gruppe Freital" übernommen. Ein Angeklagter aus dem Verfahren soll auch Mitglied der FKD gewesen sein.Lesen Sie hier Hintergründe zur Freien Kameradschaft und der Razzia vom November.