Angriffe auf Rettungskräfte - Mehr Respekt gefordert
Feuerwehr und Rettungskräfte fordern auch im Hinblick auf die Silvesterfeierlichkeiten mehr Respekt für ihre Arbeit. Hintergrund sind Behinderungen bei Einsätzen oder gar Angriffe auf Sanitäter und Feuerwehrleute. Ein Sprecher der Dresdner Feuerwehr sagte, man wünsche sich mehr Sensibilität gegenüber den Einsatzkräften, die ausschließlich helfen wollen.Insider sehen eine starke Zunahme von Übergriffen. Mindestens 247 Fälle wurden in diesem Jahr laut Feuerwehrverband in Sachsen registriert. Bundesweit seien es über 1000 gewesen. Das sächsische Innenministerium konnte die Zahl nicht bestätigen, da diese Fälle nicht Statistisch erfasst würden. Die Dunkelziffer liege wohl deutlich höher, teilte ein Sprecher der Feuerwehrgewerkschaft DFeuG in Dresden mit. Bundesweit für Empörung sorgten beispiels die Behinderungen und Pöbeleien beim Brand des Husarenhofes in Bautzen. Auch im September gab es einen Angriff auf Einsatzkräfte in Bautzen. Aber auch in Dresden sind insbesondere Mitarbeiter des Rettungsdienstes mehrfach Ziel von Angriffen und Beleidungen geworden, hieß es. Mit einem eindrücklichen Video-Clip fordert die Feuerwehrgewerkschaft nun mehr Respekt für die Arbeit aller Rettungskräfte bundesweit.