• Ein Anwohner erlitt bei dem Angriff in Übigau einen Schlüs­sel­bein­bruch. Auf der Facebook-Seite der Anwohner Orakel­De­bakel wurde der Angriff öffent­lich gemacht. (Screen­shot: Facebook/Orakel­De­bakel)

    Ein Anwohner erlitt bei dem Angriff in Übigau einen Schlüs­sel­bein­bruch. Auf der Facebook-Seite der Anwohner Orakel­De­bakel wurde der Angriff öffent­lich gemacht. (Screen­shot: Facebook/Orakel­De­bakel)

Angriff auf Anwohner-Protest in Übigau

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In Übigau sind die Blockierer der Turnhalle auf der Thäter­straße von Unbekannten attackiert worden. Zwei schwarz geklei­dete Männer hatten einen Anwohner vor dem Protest-Zelt am Sonntag­morgen gegen 4.30 Uhr angegriffen. Er erlitt einen Schlüs­sel­bein­bruch, bestä­tigte ein Sprecher des Polizei­la­ge­zen­trums.

Die Täter waren nach Angaben der Anwohner beide schwarz gekleidet und etwa 1,75 Meter groß. Einer trug ein schwarzes T-Shirt und hatte ein rundli­ches Gesicht. Der andere wurde als schlank und dunkel bekleidet beschrieben.

Seit über zwei Wochen protes­tieren Anwohner in Übigau­gegen die Nutzung der Turnhalle als Asylun­ter­kunft. Die Stadt schaffte in den vergan­genen Tagen durch Baumfäll­ar­beiten einen zweiten Zugang zum Gelände.

Wie Initiator Tom auf Anfrage sagte, werde man sich durch den Angriff nicht einschüch­tern lassen.

Die Initia­tive "Übigau sagt Willkommen", die sich für Flücht­linge in Übigau einsetzt, distan­zierte sich von der Aktion per Facebook: "Wir verur­teilen Gewalt und auch die Aufrufe dazu - egal, von welcher Seite oder mit welcher politi­schen Motiva­tion sie erfolgen!"