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  • Zu der tödlichen Attacke kam es im Sommer in einer Straßenbahn der Linie 7.

Angreifer soll nach tödlicher Attacke in Dresdner Straßenbahn in Psychiatrie

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Nach einer tödlichen Messer-Attacke in einer Dresdner Straßenbahn soll der Angreifer in eine Psychiatrie eingewiesen werden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 33-Jährige an einer schweren psychischen Erkrankung leidet und bei dem Angriff im Sommer schuldunfähig war. Das teilte die Anklagebehörde am Freitag in Dresden mit.

Der Mann soll Ende Juli einem 40-Jährigen in einer Bahn der Linie 7 mit einem Messer mehrfach in den Rücken gestochen haben. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Beide Männer sind Somalier.

Die Staatsanwaltschaft hat beim Landgericht Dresden beantragt, den 33-Jährigen im Sicherungsverfahren in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Er war nach der Tat wegen Mordverdachts verhaftet worden. Das Landgericht muss noch entscheiden, wann es das Sicherungsverfahren beginnt. (dpa)