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Angebliche Therapeutin wegen Titelmissbrauchs vorm Kadi

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Wegen versuchten Betruges, Urkun­den­fäl­schung und Titel­miss­brauchs muss sich seit Montag eine falsche Psycho­the­ra­peutin vor dem Dresdner Amtsge­richt verant­worten. Die 35-Jährige hatte Anfang vergan­genen Jahres eine Praxis eröffnet, obwohl selbst ein Fernstu­dium als Heilprak­ti­kerin ohne Abschluss geblieben war. Von Freunden und Verwandten sei sie immer als gute Zuhörerin ausge­wählt worden, begrün­dete die Frau ihr thera­peu­ti­sches Wirken. Als sie Rechnungen von Patienten zur Kosten­über­nahme bei der Kranken­kasse einreichte, flog der Schwindel auf. Diplom und Appro­ba­ti­ons­un­ter­lagen waren gefälscht.