An der Synagoge gibts bis 2020 eine neue Großbaustelle
Der Rathenauplatz und die St. Petersburger Straße werden ab April zur Großbaustelle. Die Stadtentwässerung arbeitet an einem neuen unteridischen Rückhaltebecken, um bei Starkregen Wasser in die Elbe zu leiten. Von der Carolabrücke kommend müssen alle drei Fahrspuren auf die Mittelinsel verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2020 dauern, drei Millionen Euro werden investiert. Die Stadtentwässerung will die Einschränkungen für Autofahrer gering halten, auch der Radwege werde verlegt.Stadtentwässerung baut einen unterirdischen StaudammDer Sprecher der Stadtentwässerung, Thorsten Fiedler, eräuterte zu dem Bauprojekt: "Errichtet werden unterirdische Bauwerke, damit Abwasser bei Starkregen gestaut werden kann und ein Teil besser gereinigt in die Elbe überläuft." Und weiter hieß es von Fiedler: "Dort ist schon ein Wehr für diese Fälle vorhanden, das mit einem Rechen zur besseren mechanische Reinigung ausgestattet wird. Mit dem sogenannten Trenn- und Steuerbauwerk wird eine Art kleiner unterirdischer Staudamm gebaut. Regnet es stark, wird verdünntes Abwasser zeitweise gestaut, sodass nicht so viel in die Elbe überläuft. Riesiger Kran wird neben der Synagoge aufgebautFür das Bauprojekt wird u. a. ein großer Kran an der Akademiestraße zwischen Synagoge und dem ehemaligen Bundesbank-Gebäude aufgestellt. Die Straßenbahnleitungen werden mit einem Überbau vor dem Ausleger geschützt. Auch eine der großen Sandsteinfiguren auf dem Rathenauplatz erhält einen Spritzschutz, da eine Fahrspur direkt neben der Figur verlaufen wird.