Amphibienzäune führen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen
Für den Schutz der Amphibien werden aktuell Zäune aufgebaut. Wie die Stadt mitteilte, müssen Autofahrer vor allem in der Dresdner Heide gut aufpassen. Auch Warnschilder weisen auf die Krötenwanderung hin - zeitweise muss deshalb an den betroffenen Stellen das Tempo gedrosselt werden. So wird die Höchstgeschwindigkeit zwischen 20 und 6 Uhr abschnittsweise auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Längere Zaunabschnitte gibt es u.a. an der Ullersdorfer Landtraße in Weißig, an der Langebrücker Straße in Klotzsche oder in Steinbach. Kleinere Zäune befinden sich u.a in Altgorbitz, Altfranken oder am Rossendorfer Teich. Die Gesamtlänge aller in diesem Jahr in Dresden aufgestellten Krötenzäune beträgt stattliche 3,3 Kilometer. Auf dem Weg zu ihren Leichgewässern müssen Lurche oft stark befahrene Straßen überqueren. Dies hat eine große Zahl überfahrener Amphibien zur Folge. Um diese Verluste zu vermeiden, werden Amphibienschutzzäune gebaut, um die Tiere abzufangen. In Dresden werden alle Amphibienzäune durch Anwohner, Naturschutzhelfer oder Mitglieder von Naturschutzverbänden ehrenamtlich betreut.