Amok-Alarm an Grundschule in Heidenau war Fehlalarm
Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Heidenau ist am Dienstagmittag von schwer bewaffneten Polizisten umstellt worden. Die Dresdner Straße wurde zwischen Dr.-Otto-Nuschke-Straße und Emil-Schemmel-Straße gesperrt. Nach Angaben eines Polizeisprechers sei ein technisches Alarmsystem ausgelöst worden. Da eine Gefährdung zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, seien vorsorglich zahlreiche Kräfte angerückt. Bis frühen Nachmittag gab es keine Hinweise auf eine Gefahrensituation. Spezialkräfte durchsuchten alle Klassenzimmer. Die Grundschüler wurden in eine Turnhalle und Baracke in der Nähe gebracht. Verletzt wurde niemand.
Polizei in Kontakt mit SchulleiterinMan sei im Kontakt mit der Direktorin und prüfe nun, ob es eine Gefährdung in der Schule gibt, teilte ein Polizeisprecher am Mittag mit. Eingegangen sei der Alarm kurz nach 11:00 Uhr über ein Warnsystem einer Sicherheitsfirma. In sozialen Medien fragten besorgte Anwohner, ob es an der Schule Amok-Alarm gebe. Die Polizei selbst nutzte diesen Begriff nicht und wollte in der Schule vorsorglich alles überprüfen.
Update 13:00 Uhr: Schüler verlassen Gebäude - keine Gefahr
Die Schüler haben zum Großteil das Gebäude verlassen, sie werden in der Turnhalle und einer Baracke nebenan betreut, teilte ein Polizeisprecher gegen 13:10 Uhr auf Anfrage mit. Verletzte gebe es nicht. Bislang habe man keine Hinweise auf eine akute Gefahrensituation. "Wir gehen nun vorsorglich das Gebäude Zimmer für Zimmer mit unseren Interventionskräften ab." Der Sprecher betonte, dass niemand eine bewaffnete Person gesehen habe.
Das Alarmsystem sei in der Schule verbaut, über eine Sicherheitsfirma sei dann der Alarm bei der Polizei gemeldet worden.
Update 14:05 Uhr: Gebäude geräumt - keine Hinweise auf Gefährdung
Per Twitter teilte die Polizei um kurz nach 14:00 Uhr mit: "Die Evakuierung der Grund- und Förderschule in Heidenauhttps://twitter.com/search?q=%23Heidenau ist nun abgeschlossen. Alle Kinder sind wohlbehalten aus der Schule geführt wurden. Nun beginnt die Durchsuchung des leere Gebäudes durch die Polizei, um Gefahren hundertprozentig ausschließen zu können."
Update 14:20 Uhr: Polizei geht von Fehlalarm aus
Ein Sprecher der Dresdner Polizei teilte um 14:20 Uhr auf Anfrage mit, man gehe von einem Fehlalarm durch einen technischen Defekt aus. Die genaue Ursache sei noch unklar. Das Alarmsystem habe einen Amok-Alarm angezeigt, daraufhin wurden in der Schule und von Seiten der Polizei entsprechende Notfallpläne in Gang gesetzt. Spezialkräfte durchsuchen weiter das Gebäude, auf Dächern haben sich Scharfschützen positioniert. Es gebe aber weiter keine Hinweise auf eine Gefährdung.Update 14:35 Uhr: Polizei beendet DurchsuchungEs gab keine Hinweise auf eine Gefahr, am wahrscheinlichsten ist ein technischer Defekt des Alarmsystems. Die Polizei hat die Schule wieder freigegeben. Bestehende Sperrungen werden nach und nach aufgehoben.