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Ameisenbär-Nachwuchs zeigt sich im Zoo Dresden

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Er sieht ein bisschen aus wie Sid, das Faultier aus Ice Age - es handelt sich aber um einen kleinen Ameisenbär: Im Dresdner Zoo hat das Tamandua-Weibchen Kiwi Nachwuchs bekommen. Das Tier lebte die ersten zehn Wochen hinter den Kulissen des Prof. Brandes-Hauses, jetzt darf der kleine Ameisenbär auch auf sein Gehege. Das Geschlecht des Tieres ist bisher nicht bekannt. Der Zoo ist glück­lich, dass in Dresden erstmals die Nachzucht bei den Taman­duas gelang. Mittler­weile kann der kleine Tamandua schon sicher genug klettern, so dass es nun an der Zeit war, zusammen mit Mutter Kiwi, in die Schau­an­lage zu ziehen, teilte der Zoo mit. Die Anlage teilt er sich mit den Weißkopf­sakis, deren vier Monate alter Nachwuchs derzeit ebenfalls beginnt, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.Taman­duas werden auch als Kleine Ameisen­bären bezeichnet, was ihre Verwandt­schaft zum Großen Ameisenbär zeigt, der häufiger in Zoos gezeigt wird. Das Verbrei­tungs­ge­biet des Taman­duas umfasst große Teile des tropi­schen Südame­rikas. Er frisst bevor­zugt Termiten, Ameisen und andere Insekten. Im Zoo bekommen die Tiere einen täglich frisch gemixten Futter­brei, der speziell auf die Bedürf­nisse der Taman­duas abgestimmt ist. Zur Nahrungs­auf­nahme wird die bis zu 50 cm lange Zunge genutzt, die sehr klebrig und ideal für das Fangen von Insekten ist. Auch wenn das Inter­esse des Jungtiers an der Nahrung seiner Mutter schon geweckt ist, trinkt es derzeit doch noch überwie­gend Mutter­milch.