Alte Striezelmarkttassen vor Zerstörung gerettet
Die alten Striezelmarkttassen werden nun doch nicht zerdeppert. Die Behindertenwerkstatt St. Josef bekam am Donnerstagmittag den ersten Schwung der nicht mehr genutzten Becher von Dienstleister Matthias Thiele übereicht. Seine Firma hatte bis 2014 die Konzession für die Glühweintassen inne. Nach Ablauf des Vertrags beharrte die Stadtverwaltung zunächst darauf, dass die Tassen zerstört werden um einen Weiterverkauf und erneute Pfandrückgabe zu verhinden. Nun werden 50.000 veraltete Exemplare an gemeinnützige Verbände vergeben.Wer kann die alten Tassen erhalten?Grundsätzlich muss in jedem Fall die gewerbliche Nutzung der Tassen ausgeschlossen sein, teilte die Stadt mit. Sie können überlassen werden, wenn der Nutzer die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt. Bedarf kann auch anmelden, wer die Voraussetzungen zur Erlangung des Dresdenpasses hat. „Heime, Kindergärten oder Schulen können sich gern melden“, erklärte die Stadt. Die Abgabemengen werden angemessen nach Art und Zweck der Nutzung sein. Interessenten melden sich bei Mathias Thiele: D.M.T. Dienstleistungen Mathias Thiele Telefon 03 51 - 4 85 21 44 E-Mail: info@dmt-geschirr.de