Alte Berufe im Freistaat sterben aus
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Im sächsischen Handwerk werden seltene Berufe immer seltener. Das zeigen aktuelle Zahlen der Handwerkskammern Leipzig, Dresden und Chemnitz. In 2000 hatte es noch zwanzig Kürschner gegeben – jetzt sind es nur noch elf. Die Zahl der Müller ist von 13 auf sieben gesunken. Auch die Zahl der Vergolder hat sich halbiert – auf nur noch drei Sachsen. Weitere seltene Berufe, die nur noch einige Sachsen ausüben, sind Böttcher, Bogenmacher und Hutmacher. Immerhin: Die Zahl der Brunnenbauer stieg von einem Dutzend auf 17 und die Zahl der Bootsbauer stieg von eins auf vier. Ganz gut steht Sachsen bei den Instrumentenbauern da: Dutzende bauen Geigen, Holzblas- oder Blechblas-Instrumente - vor allem im Vogtland.