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Alle Streitigkeiten um die Marke Meissen beigelegt

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Die Staat­liche Porzellan-Manufaktur Meissen hat alle Strei­tig­keiten um die Marke Meissen beige­legt. Mit der Meissen Keramik GmbH sei nun eine Lösung gefunden worden, die „eine Koexis­tenz der Marken ohne Verwechs­lungs­ge­fahr und negative Image­wir­kung für die Marke Meissen“ ermög­licht, teilte die landes­ei­gene Porzellan-Manufaktur am Dienstag. „Dass jetzt der einzige noch offene Konflikt final besei­tigt ist, stärkt unsere Marke und gleich­zeitig das Mitein­ander in der Stadt Meißen“, sagte Meissen-Chef Tillmann Blaschke. Der Stadtrat Meißen hatte ursprüng­lich von der staat­li­chen Manufaktur verlangt zu erklären, dass auch andere Firmen in der Stadt das Recht hätten, die Ortsbe­zeich­nung Meißen in allen Schreib­weisen zu nutzen. Ende 2014 einigte man sich mit der Stadt. Der Stadtrat und die Manufaktur betonten, dass alle Unter­nehmen der Stadt das Recht haben sollen, die Ortsbe­zeich­nung in ihrem Namen zu führen. Ausge­nommen waren direkte Wettbe­werber und Firmen, die den „guten Ruf der Manufaktur“ beein­träch­tigen könnten. Später gab es Einigungen mit der Winzer­ge­nos­sen­schaft Meissen, der Privat­brauerei Schwerter Meißen und der NPM Neue Private Porzel­lan­ge­sell­schaft. [dpa]