Albrecht Pallas neuer Dresdner SPD-Chef
Die Dresdner SPD hat einen neuen Vorsitzenden. Auf dem Parteitag am Samstag im Rathaus wurde Albrecht Pallas mit knapp 87 Prozent gewählt. Der Dresdner Landtagsabgeordnete bekam 127 Ja-Stimmen. 17 SPD-Mitglieder stimmten mit Nein, zwei enthielten sich. „Das ist eine große Zustimmung“, sagte uns Albrecht Pallas nach seiner Wahl. Er kündigte im Interview mit unserem Sender an, dass sich die SPD noch mehr als bisher um die Themen kümmern wird, die den Dresdnern wichtig sind. So sollen Themen wie Digitalsierung und Klimawandel sozial gestaltet werden, damit Leute, die nicht so üppig verdienen, nicht unter die Räder kommen.
Bis Herbst vergangenen Jahres hatte Richard Kaniewski die Dresdner SPD geleitet. Nach den schlechten Ergebnissen bei der Kommunalwahl und der Landtagswahl hatte er Mitte September seinen Rücktritt erklärt. Die Dresdner SPD hatte bei der Stadtratswahl nur 8,8 Prozent erreicht und bei der Landtagswahl dann nur 8,5 Prozent.
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Albrecht Pallas neuer Vorsitzender der SPD Dresden
Auf dem ordentlichen Unterbezirksparteitag haben die Mitglieder der SPD Dresden den Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas mit 87 Prozent zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dazu erklärt er: „Ich freue mich über das Vertrauen der Dresdner Genossinnen und Genossen. Ich bin motiviert und voller Tatendrang, mit der Dresdner SPD unsere Stadt gerechter zu gestalten.“
Dazu erklärt Pallas in seiner Rede: „Unsere Welt verändert sich durch Digitalisierung, Klimawandel und Globalisierung. Ich werde mit der SPD Vorschläge machen, wie wir dabei alle Dresdnerinnen und Dresdner mitnehmen können. Gerade die Menschen mit kleinen Einkommen dürfen dabei nicht unter die Räder kommen. Wir sind Teil dieser Stadtgesellschaft und müssen uns als SPD Dresden stärker in öffentliche Debatten einmischen.“
Albrecht Pallas weiter: „Der öffentliche Diskurs ist nach wie vor von Spott, Häme und Hass in den Filterblasen der sozialen Netzwerken bestimmt. Daher lasst uns eine neue, konstruktive Streitkultur in die Stadtgesellschaft tragen. Lasst uns ganz gezielt einen konstruktiven Streit über unser Dresden der Zukunft führen.“